GSM 100 – Mobilfunklösung für den Aufzugsnotruf
Notruftelefone der Firma Telegärtner Elektronik GmbH basieren seit jeher auf der bewährten analogen Telefontechnik.
Auch wenn diese Technik in die Jahre gekommen ist, hat sie dennoch einige unschlagbare Vorteile.
Sie benötigt nur zwei Adern im Hängekabel und ist dabei von der Polung unabhängig. Zudem versorgen sich die Notrufgeräte der Firma Telegärtner Elektronik GmbH generell aus der Telefonleitung, so dass (abgesehen von der Timerbatterie oder beim Einsatz von Zusatzmodulen) keine weitere Stromversorgung notwendig ist.
Allerdings wird es immer schwieriger, im digitalen Zeitalter von DSL und VoIP überhaupt noch einen analogen Telefonanschluss zu bekommen.
GSM als Alternative
Wie bei jeder neuen Technik musste auch bei GSM (Global System for Mobile Communications) einige Zeit vergehen, bis Hersteller und Netzbetreiber die vorhandenen Schwachstellen beseitigen konnten.
Inzwischen ist das Mobilfunknetz gut ausgebaut und die großen Netzbetreiber garantieren teilweise eine Netzverfügbarkeit von bis zu 99 Prozent, was somit Festnetzqualität entspricht.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom-Tochter T-Mobile hat die Telegärtner Elektronik GmbH ein auf den Aufzugsnotruf zugeschnittenes Konzept erarbeitet, welches sowohl preislich als auch qualitativ überzeugt.
Abbildung: SIM-Karte
Über den Logistikpartner SiwalTec bietet Telegärtner Elektronik GmbH eine SIM-Karte an, welche im Gegensatz zu herkömmlichen Karten spezielle Eigenschaften besitzt.
So sind beispielsweise nur die für den Aufzugsnotruf benötigten Rufnummern freigeschaltet, was Diebstahl oder Missbrauch verhindern soll.
Maßgeschneidert
Der Markt bietet bereits diverse GSM-Adapter an, welche allerdings kaum für den Aufzugsnotruf geeignet sind.
Der GSM 100 hingegen ist auf die harten Bedingungen und Anforderungen ausgelegt, mit denen er im Aufzugsnotruf konfrontiert wird:
Eine akkugepufferte Strom-versorgung ermöglicht den mehrstündigen Notstrombetrieb.
Selbstverständlich wird der Akku dabei regelmäßig überwacht.
Die analoge Schnittstelle, welche über das Hängekabel mit dem auf dem Aufzug montierten Notrufgerät verbunden ist, wird aufwendig gegen auftretende Überspannungen und Störungen abgesichert.
Ein programmierbares Alarmrelais kann bei Störungen aktiviert werden und diesen Zustand an die Aufzugsteuerung übermitteln.
Betriebsstörungen können als Kurzmitteilung übermittelt und als E-Mail weitergeleitet werden.
Die wichtige Maschinenraum-Sprechverbindung ist ebenfalls bereits integriert.
Flexibel und zuverlässig
Vorbei sind somit die Zeiten, als man Wochen oder gar Monate auf einen analogen Telefonanschluss warten musste.
Auch auf Baustellen, wo oft noch die erforderliche Infrastruktur fehlt, kann ein Aufzug nun mit wenigen Handgriffen mit einem Telegärtner-Notrufsystem ausgestattet werden.
Dabei sind alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt und lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise kombinieren.

Abbildung: GSM-Adapter GSM 100
Der GSM 100 wird einfach im Maschinenraum installiert, wobei eine externe Antenne für bestmöglichen Empfang sorgt.
Bei Bedarf kann die Empfangsqualität und andere Parameter bequem über ein angeschlossenes Telegärtner-Programmiergerät PRG100 überprüft oder konfiguriert werden.
Bereits eingebaute Telegärtner Notrufgeräte können meist ohne Probleme direkt weiterverwendet werden.
TÜV-geprüft
Um den unbedenklichen Einsatz von unabhängiger Stelle bestätigen zu lassen, wurde der GSM 100 vom TÜV Rheinland einer freiwilligen Baumusterprüfung unterzogen. Hierbei wurde die Konformität zur Aufzugsrichtlinie 95/16/EG 2006, zur EN 81-28: 2003 sowie zur TRBS 2181: 03.2007 bestätigt, wenn die in der geprüften Betriebsanleitung markierten Bedingungen eingehalten werden.
